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Wieder war ein Zwölfter, und ausnahmsweise scheine ich meinen Bericht noch vor der Chefin selbst zu liefern, wo noch ein Platzhalter steht ;-)

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Als ich mich erinnere, dass wir den 12. haben, ist der Vormittag schon fortgeschritten. Auf dem Weg zur Arbeit höre ich gerade sehr gerne Udo Jürgens – zum Mitsingen.

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Büroblick, die Platanen sind ziemlich grün.

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In der Bürogemeinschaft ist es ziemlich ruhig, der eine Nachbar ist krank, der andere im Urlaub.

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Das sorgt für einen ruhigen Tag, an dem ich mich gut konzentrieren kann. Kann ich gerade auch brauchen …

IMG_20160812_131636Generell ist es ziemlich frisch. Mohairjacke im August hatte ich noch nicht so häufig.

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Grundlos Kuchen vom Kollegen, so mag ich das!

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Es ist nicht nur kalt, sondern auch regnerisch. – Da entscheide ich mich in letzter Minute doch, mit dem Auto zu fahren.

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Die Probe ist richtig gut besucht, ist auch das erste Mal nach der Sommerpause.

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Die letzte Reihe breitet sich hemmungslos aus …

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Endlich Schuhe ausziehen.

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Der Kalender von der Adventspost 2015 hängt immer noch, gerade Annettes August hat es mir sehr angetan. Daneben etwas kümmerlich der bei mir verbliebene Tigerdruck aus der Katzenpost 2016.

IMG_20160812_193917Zum Abschluss des Tages noch ein paar Runden am aktuellen Strickprojekt.

Und die letzten Jahre so?

2014 auch den 12. fast vergessen und Kuchen gegessen.

2015 das selbe Kalenderblatt (ups) und ziemlich viele Blüten.

 

 

Edinburgh – Das Tuch

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Ihr merkt, gerade nehme ich mir Zeit zum Bloggen. – Sonst wird das hier nichts mehr mit wenigstens halbwegs zeitnahen Erinnerungen.

Im Mai habe ich erzählt, dass wir im März in Edinburgh waren. Jetzt ist es August („zeitnah“ …), und ich habe noch nicht mein Reisegestrick vorgestellt, das ich am Flughafen angeschlagen habe und das mich durch die ganze Reise und noch etwas darüber hinaus begleitet hat, hier vor dem Scott Monument, am Abreisetag bei bestem Wetter.

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Das Garn ist ein Laceweight von Knitwitches, Farbe „Nighttime“ und schon seit vielen Jahren im Stash. – Leider deswegen teilweise mit Auflösungs-erscheinungen, aber dafür ist das einfädige Kaschmirgarn extrem weich und leicht.
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Da mir schon klar war, dass es in Edinburgh viele Ablenkungen geben würde, habe ich ein ganz einfaches Tuch gestrickt. Außerdem wirkt so ein tolles Garn in schlichtem Gestrick für mich besonders gut.

Nach Art des Josephinentuchs (Ravelrylink zur freien Anleitung) habe ich mittels Zunahmen zu Beginn jeder 2. Reihe ein Dreieckstuch gestrickt. – Die Grundfläche glatt rechts, und immer, wenn wir die Location gewechselt haben oder ich Lust dazu hatte, ein krauser Streifen. Insgesamt knapp 900 Meter Garn mit Nadelstärke 3,25, das Tuch ist über 220 cm lang und an der weitesten Stelle über 80 cm hoch. Weil es so leicht ist, habe ich es diesen Sommer bereits häufig und gerne mitgenommen um es zu tragen, wenn die Sonne mal wegblieb.
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Dankeschön-Socken

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Nähen ist ja gar nicht so meins, aber unheimlich praktisch! Schon toll, was man da so zaubern kann, wenn man nur die Technik beherrscht und gut organisiert ist.

Zum Glück kenne ich Leute, die das super können. – U. a. die ehemalige Registerkollegin, die mir wunderbare Einsätze in mein geerbtes Vereinspolo gesetzt hat. Das ist nämlich mal für Männer mit schmalen Hüften gemacht gewesen, sodass ich mich jahrelang über die Passform geärgert habe (nachkaufen ist nicht). Jetzt habe ich Keile an den Seiten, die nicht nur super passen sondern auch gar nicht so schlecht aussehen.

Da sie aber genauso wenig strickt wie ich nähe, habe ich ihr als Überraschung und Dankeschön Socken gemacht. Eine Färbung von Tausendschön, und das Muster ist „Uneven Ribbing“ aus „More Sensational Knitted Socks“ von Charlene Schurch. Auf die beiden Bücher aus dieser Reihe greife ich immer noch am liebsten zu, wenn ich mal ganz einfache Socken stricken will. Das „Bausatzsystem“ (Muster geordnet nach Maschenzahl und verschiedene Fersen und Spitzen basierend auf mehreren Maschenzahlen zum Selbst-Zusammenstellen) überzeugt einfach. Und ein Rippenmuster ist m. E. immer eine gute Wahl, wenn man die zu bestrickenden Füße nicht so genau kennt, da es sich gut in der Weite anpasst.

Die Socken kamen sehr gut an, und ich denke, wir hatten beide Freude an diesen zwei Projekten!

IMG_20160503_225941Erinnert sich hier noch jemand an die Hundertwasseredition von Opal? Die fand ich vor vielen Jahren ganz toll: Lange Farbverläufe, inspiriert von Hundertwasserwerken. Da ich finde, dass Opal eine der schönsten Baumwollqualitäten für Sockenwolle hat (oder hatte? Schon Ewigkeiten nicht mehr gekauft.), habe ich mich damals für die Baumwolledition entschieden, die aber leider etwas blass daher kommt.

Für Marlon, den neuen Nachwuchs im Bekanntenkreis, habe ich das Knäuel aus dem Stash hervorgeholt und verstrickt.

Da hätten wir Schuhchen nach dem Grundrezept aus Sonia Lucanos „Bezaubernden Babymaschen“,  die „Hearbreakingly Cute Pilote Cap“ von Cristina Bernardi Shiffman (aus Mason Dixon Knitting, mittlerweile gefühlt ähnlich alt wie die Hundertwasseredition, aber immer noch sehr unterhaltsam zu lesen) sowie den Pullunder „Lark“ von Helga Isager. Den habe ich jetzt zum zweiten Mal gestrickt, und denke, dass er recht praktisch ist, weil zum einen die obere Front geknöpft ist (hier mit Pandaknöpfen, gekauft auf Fanö – vielleicht wären 3 besser gewesen) und zum anderen die Rippen horizontal mitwachsen.

Das erste Tragebild gab es schon, aber da hatte der Kleine noch viel Möglichkeit zum Reinwachsen. – Das mit den Babygrößen finde ich unheimlich schwer, hätte gedacht, dass das Ensemble schon bald nach der Geburt passt.

Caro sammelt wieder die 12 Bilder vom 12. – Und diesmal sogar ganz knapp vor Ende der Teilnahmefrist auf die Linkliste …

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Der Wetterbericht erzählt etwas von Regen, und ich hänge das Kleid zurück in den Schrank.

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Dabei sieht es gar nicht so aus.

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Ich montiere einen Aufbewahrungskorb in der Schranktür

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und messe die Fensterbreite für neue Rollos aus.

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Der Vorteil an der aktuellen Frisur ist es, dass die Haare an warmen Tagen ratzfatz an der Luft trocknen und ich dann nur noch kurz das Deckhaar glätte.

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Auf dem Weg zur Arbeit noch den Gelben Sack

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und eine Ladung Wäsche in den Keller gebracht.

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Der Büroblick.

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Feierabend, und ich besuche meine Eltern. Zum Schwätzen im Hof

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und auf ein schnelles Abendessen.

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Abends setzt dann der lange angekündigte Regen ein. Es fühlt sich ein wenig nach Hohn an, im strömenden Regen die Balkonpflanzen gießen zu müssen.

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Aber Drinnen ist es trocken, und ich kann mit meinem nerdigen Faltbrett die Wäsche auf einheitliche Maße bringen. Das war dann auch der Moment, an dem ich den fettigen Fingerabruck auf dem Objektiv entdeckt habe … (bei elf von zwölf Bildern in der Ecke links oben).

2014 gab es übrigens eine kleine Familienfeier und Woll-Content (aktuell stricke ich sooo wenig).

2015 gab es ebenfalls ein Bild vom Schlafzimmerfenster, Wäschewaschen, Regenguss und Balkongießen sowie zusätzlich noch einen schönen Ausflug.

Da sind sie wieder: Die Zwölf von Zwölf, dankenswerterweise gesammelt von Caro.

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Letzendlich bin ich dieser Serie nun doch erlegen … Das Wetter hat sein übriges getan, und Band 2 ist nun gerade in Arbeit. – Besonders toll finde ich die Aufteilung der Kapitel auf unterschiedliche Perspektiven, das sind richtige Abends-vor-dem-Einschlafen-noch-etwas-lesen-freundliche Abschnitte.

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Ich bin mir noch nicht sicher, ob dieser Salbei ein Fehlkauf war. – Die Blätter kamen mir schon damals etwas eigenartig vor. Fazit: Geschmack ist bääh, aber die Blüten sind echt toll.

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Als der Dauerregen etwas nachlässt, mache ich mich auf den Weg zu einer Geburtstagsfeier mit den Strickmädels.

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Juchuu, einen Parkplatz gefunden.

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Der Tisch ist reich gedeckt …

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… unter anderem mit einer super leckeren Käseauswahl (Roquefort! Und Manco-Chutney!) …

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… und wir starten mit Spiegelei und Bacon.

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Es gibt eine Runde Opal-Minis …

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… und wir befinden uns im Paradies für Farbkarten und Steifftiere.

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Nicht nur unser Gemeinschaftsgeschenk hat ein Ländermotto …IMG_20160612_163448[1]

… es gibt auch deutsche Nationalfarben zum Knüpfen von Freundschaftsbändern (Wann habe ich das zum letzten Mal gemacht? Danke, Claudia!).

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Und beim ganzen Schwätzen und Schlemmen habe ich doch tatsächlich noch etwas gestrickt. Ein schöner Tag, lieben Dank!

 

2015 gab es im Juni Einblicke in den Garten, viel Wäsche, und ebenfalls eine kleine Geburtstagsfeier sowie etwas Strickerei.

2014 frühes Aufstehen, Garden Sitting und beinahe ganz viele Punkte.

EYF 2016

Wir waren, quasi als Delegation vom Meet-to-Knit, im März in Edinburgh beim Yarn Festival. Die zwei Tage Festival haben wir mit ein paar Extratagen verbunden, in der wir die Stadt erkundet haben.

Hier aber erst einmal die Schnappschüsse vom Festival Market Place, ganz unkommentiert zum Mitschwelgen:

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